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3 Mythen über Spiritualität und was wirklich stimmt

Fast in keinem anderen Thema wie in dem der Spiritualität, gibt es so viele Vorurteile und unterschiedliche Meinungen dazu.

Was ist denn Spiritualität, wer ist überhaupt spirituell? Du oder ich, nur einige auserwählte oder doch wir alle? Was denkst Du darüber?

Naja, dass kommt ganz darauf an, was man unter einem spirituellen Leben oder Glauben versteht. Wenn wir jemanden fragen, der gar nichts davon hält, dann hat er oft schon ein genaues Bild davon, bei welchem es mehr als verständlich ist, dass er erst gar nichts davon wissen will.

Die Spiritualität unterliegt vielen pauschalen Vorurteilen - und das nicht grundlos!

verrückte spirituelle Frau

Ich befasse mich jetzt seit mehr als 14 Jahren bewusst mit dem Thema Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung und kann sagen, es gibt eine Menge da draussen, was es gar nicht geben sollte.

Leider passiert es auch heute noch und das nicht mal selten, dass ein Coachy zu mir in ein Erstgespräch kommt und mir von Dingen berichtet, welche mir die Haare zu Berge stehen lassen. Da frage ich mich dann, warum gibt es sowas? Was ist bloss die Vision von den spirituellen Heilern und Therapeuten, die so arbeiten?

Da werden willkürlich Diagnosen gestellt und schonungslos dem Klienten mitgeteilt, da werden ko(s)mische Rituale durchgeführt, die mit Harmonie und Heilung genauso wenig gemeinsam haben, wie ein Stück Brot mit Kartoffelstock. 

Oft wird dabei auch eine ungesunde Abhängigkeit generiert und dem Klienten suggeriert, dass er eine bestimmte Zeit lang kommen muss, damit sich das Thema/Problem lösen kann und es sonst nur noch schlimmer werden würde.

Ich mag diese Angsthascherei einfach nicht, es geht doch vielmehr darum, die Eigenverantwortung zu stärken, dem Menschen zu zeigen, wie er die Liebe und Heilung selbst aktivieren kann. 

Und hey, verstehe mich bitte nicht falsch, das ist nur eine Seite davon. Denn zum guten Glück gibt es da draussen auch eine Vielzahl vom wunderbaren spirituellen Coaches und Heilern, die mit ihrer achtsamen Präsenz und Verantwortung, andere Menschen auf dem Weg zu mehr Freude und Gesundheit begleiten. 

Das sind dann diejenigen die selbst nach den natürlichen, energetischen Grundprinzipien leben und bei denen du die Harmonie und Resonanz von Aussen schon spürst, wenn du dich darauf achtest wie sie selbst leben. 

Mythos Nr. 1 – Spirituelle Menschen sind egoistisch

Spirituelle Menschen, die sich tagtäglich zum Ziel setzen, anderen aufzuzeigen, dass sie selbst etwas Besonderes sind und nur sie die Erleuchtung gepachtet haben. Das war jahrelange und unendlich schwere Arbeit, aber sie hat sich gelohnt. Das Leben fühlt sich jetzt an, wie eine Achterbahnfahrt auf rosa Wolken. Während dem die Glückshormone ohne Ende fliessen, sehen sie an der Spitze das Paradies und wenn sie dann wieder unten - also hier auf dem Planeten Erde ankommen, dann kommt eine eiserne Verbissenheit mit ins Spiel.

Sie erheben sich über die restlichen Menschen die angeblich nicht auserwählt sind und möchten ihnen aufzeigen, was sie alles falsch machen oder geben ihnen die Hoffnung (nach viel Arbeit und intensiver Betreuung) durch sie als Erleuchtete, irgendwann vielleicht auch dahin zu kommen.

Wenn das Spiritualität ist - dann ist es Bullshit!

Ich habe auf diesem Weg über viele Jahre, selbst schon einiges erlebt und es gibt sie tatsächlich - die Wunderheiler, die ausgeglichenen und sanftmütigen Menschen, diejenigen mit der Fähigkeit andere im Herzen zu berühren und zu motivieren, die mit nicht alltäglichen Fähigkeiten und Talenten usw.

Aber eines haben diese Menschen alle gemeinsam. Sie sind normale energetische Wesen, wie Du und ich auch.

Der einzige Unterschied mag sein, dass sie sich irgendwann in ihrem Leben die Frage gestellt haben, nach dem Warum und nach dem was noch möglich sein kann.

Sie sind ihren Impulsen gefolgt und wollten mehr über das Leben erfahren, haben sich geistig für neue Möglichkeiten und Erfahrungen geöffnet.

Dadurch haben sie etwas ganz Besonderes entdeckt - nämlich das was da noch so in uns schlummert. Nicht was im Aussen auf dieser Welt passiert, nein. Das was mit uns in unserem Inneren geschieht und möglich ist.

Sie lernen was es bedeutet, Emotionen anzunehmen, immer wieder eine Balance zu schaffen, friedlich zu sein, liebevoll zu sein, achtsam durchs Leben zu gehen, bodenständig zu bleiben, sich selbst zu reflektieren und bewusst das Leben im Hier und Jetzt zu leben.

Und weisst Du was? Es gelingt ihnen auch nicht immer, sie fahren genauso Talabwärts, wie Du und ich. Aber auch hier gibt es einen Unterschied, sie versuchen dennoch im Vertrauen zu sein.

Vertrauen in das was wir Leben nennen, also einfach auch mal anzunehmen was es uns bietet an; Anspruchsvollen Situationen, Begegnungen, Herausforderungen und aller Art Emotionen.

Nicht in der Opferhaltung zu sein und das Leben nicht als etwas Unberechenbares, willkürliches und schwermütiges anzusehen.

Leben bedeutet: Was gestern nicht war, könnte ja heute sein und wer weiss schon, was morgen noch kommt!

Mythos Nr. 2 – Spiritualität hat nichts mit der Realität zu tun

Wie oft hast du in deinem Umfeld oder deiner Familie gehört, dass es Quatsch ist, was du da tust. Niemand kann es beweisen, das ist doch verschwendete Zeit?

Ich hab diese Aussagen früher sehr oft gehört und heute muss ich darüber schmunzeln. Niemand sieht die Luft die wir atmen und doch glauben wir alle, dass sie existiert.

Niemand zweifelt daran, dass positive Gedanken einen Einfluss auf unser Leben haben und mitentscheiden, ob wir erfolgreich und glücklich werden oder nicht, stimmt’s? Na, wenn da mal nicht das Gesetz der Resonanz am Wirken ist.

Und nicht selten, interessieren sich Menschen oft erst dann für die Spiritualität, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr sehen. Wenn der Leidensdruck genug hoch ist oder das Leben unerträglich monoton geworden ist.

Mythos Nr. 3 – Spiritualität ist wie Religion, sie übt nur Macht aus

Da bin ich persönlich ganz anderer Meinung, doch leider hat diese Aussage auch ihre Berechtigung. Wieso?

Es gibt viele die in ihrer persönlichen Entwicklung in Wirklichkeit noch gar nicht weit sind und aus irgend einem Grund das Bedürfnis haben, sich über andere zu stellen. Ihnen zu sagen, was richtig und was falsch ist und sie in eine Abhängigkeitsspirale zu ziehen.

Das sind dann oft die Menschen, die verheerende Aussagen über unser Leben machen, welche uns oft in Angst und Schrecken versetzen. Das hat meiner Meinung nach nichts mit spirituellem Bewusstsein zu tun, sondern vielmehr mit dem EGO und einer ungesunden Portion Gier und Selbstprofit.

Spiritualität ist keine Religion, es ist eine Art zu leben. Ein sich bewusst sein darüber, was alles zusammenspielt, was möglich ist und wo man sich selber noch entfalten kann.

Sich immer wieder selber zu prüfen, ob man noch in der Freude ist und so auch die Fülle des Lebens geniessen darf oder ob man sich selber verurteilt und im Mangel feststeckt.

Wir haben immer und ich meine wirklich IMMER die Wahl.

Klar können wir nicht immer beeinflussen was geschieht, wenn Situationen gegeben sind oder andere Menschen involviert sind, aber wir haben zu jedem Zeitpunkt die eigene Wahl- WIE wir damit umgehen wollen.

Das ist nicht abhängig davon, wie tragisch oder schmerzhaft, wie freudig oder erfüllend das Ereignis ist, dass ist abhängig von uns und unseren Werten, dem Glauben, dem Mindset, dem Urvertrauen, den Mustern und Prägungen, u.v.a., gerade da zeigt sich unsere Art zu Leben und einige mögen dies eben spirituell nennen oder eben nicht.

Ich persönlich sehe mich auch auf dem spirituellen Weg, weisst du warum? Nicht weil ich alles gut mache, keine Trauer und Leid kenne oder sonstiges anders erlebe, nein. Weil ich den Ausdruck mag- Spirit.

Denn genau dass sind wir, geistige Wesen/Seelen die hier ihre Erfahrungen machen. Energien treffen aufeinander, unterschiedliche Frequenzen spielen gemeinsame Melodien und das klingt halt nicht immer harmonisch und es gibt nicht nur rosa Zuckerwattewolken, nein es gibt auch viele saure Zitronen.

Und zu guter Letzt, ob Du besonders achtsam, liebevoll, wertschätzend und gesund durch dein Leben gehst, hat vielmehr mit deiner persönlichen Haltung Dir und dem Leben gegenüber zu tun, als mit Spiritualität. Somit würde ich die Frage vom Anfang definitiv mit einem: "Wir alle sind es!", beantworten.

Und genau diese langjährige Erfahrung ist es, die mich heute antreibt, anderen Menschen aufzuzeigen, wie es auch mit Leichtigkeit und Freude geht- wenn man die eigene Spiritualität entdecken und entfalten möchte.

Du und ich, sind energetische Wesen/Seelen und ob bewusst oder unbewusst machen wir hier in dieser physischen Welt unsere Erfahrungen, mit allen Hürden und mit allen Hoch-Zeiten. Leben ist nicht entweder-oder, es ist vielmehr sowohl als auch.

Wie denkst du darüber? Schreib's in die Kommentare, ich bin neugierig...

Von Herz zu Herz ❤️

Graziella


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